Dienstag, 24. April 2012

Upcycling-Dienstag #17




Es ist wieder Dienstag! Wie jede Woche sammelt Nina in ihrem Werkeltagebuch viele Ideen rund ums Upcycling. Und ich freue mich, dass ich dabei sein kann.

Vor ein paar Wochen brachte mich Petra mit ihren zauberhaften Basteleien darauf, dass leere Teelichthülsen auch gut zum Upcycling geeignet sind. Also gab es hier im Haus eine klare Ansage: Sammeln! Nun hatte ich ca. 40 Stück zusammen und überlegte, was man daraus machen kann.



Letztendlich habe ich sie einfach in lange dünne "Fäden" zerschnitten. Immer schön im Kreis und ca. 1,5 mm breit. Dafür habe aber nur die Seitenteile genommen. Der Boden hat  eine andere "Konsistenz" und ist nicht so gut geeignet. Aus einer Hülse bekommt man ca. 60 cm Faden. Gar nicht schlecht, was?! Diese Fäden sind erstaunlich stabil, sie reißen nicht einfach durch, sind aber dennoch sehr biegsam.




Damit habe ich dann gehäkelt.  Ich bin kein großer Häkelmeister - aber ein paar feste Maschen bekomme ich hin. Immer wenn ein Faden zu Ende war, habe ich den nächsten Faden mit dem Ende verzwirbelt (so wie man Drahtenden miteinander verzwirbeln würde). Zur Auflockerung des Bildes wurden ein paar kleine rote Filzplättchen aufgezogen. Und keine Angst, es gibt keine scharfen Kanten an denen man sich schneiden könnte. Nur die Enden pieksen ein bisschen.

Eigentlich sollte dies ein Armreif werden. Aber mein Material war sehr schnell alle. Darum ist es nun ein Gläserüberzug geworden.  Das Glas kann als Vase oder Teelichthalter oder Stifthalter oder natürlich als Trinkgefäß genutzt werden. Da das Häkelteil leicht dehnbar ist, kann man es abziehen und das Glas normal abspülen.

Ihr vielen Häklerinnen da draußen:  habt Ihr vielleicht bessere Ideen, was man aus Teelichthülsen häkeln könnte?  Ich würde mich über Ideen freuen, denn ich sammele natürlich weiter.

Übrigens habe ich aus den Böden der Teelichthülsen mit einem Locher viele kleine Pailetten gestanzt.  Die werde ich am nächsten Sonntag für meinen Beitrag zu Suschnas Aktion "Manipulating Fabric / Stoffmanipulation" verarbeiten. Eine sehr schöne Aktion für alle, die gern ein bisschen herumexperimentieren und mal etwas Neues ausprobieren wollen. Wie wär`s? Macht noch jemand mit?

Kommentare:

  1. Tolle Idee! Gibt bestimmt auch nen prima Untersetzer für die Teekanne, weil die Hülsen ja feuerfest sind...
    Liebe Grüße,
    Markus

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  2. Liebe Kirstin,
    das finde ich sensationell!
    Sieht nicht nur super aus, sondern ist auch eine wirklich tolle Idee. Super.
    Allerliebste Grüße von Nina

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  3. Sehr, sehr cool! Und was Du für Ideen hast, ich bin begeistert!
    LG
    Theresa

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  4. Tolle Idee! Ich bin verblüfft, dachte nicht, dass das zu verarbeiten ist….., ist Zeug nicht scharf kantig, wenn man's verarbeitet?! Naja, da ja keine Blulachen zu sehen sind *lach*….habe ich wohl das verkehrte Bild dazu in meinem Kopf ;O)…
    Kram,
    Maren

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    1. Nein - gar nicht. Ich habe es mit der Schere geschnitten, da war kein scharfer Grat. Die spitzen Enden pieksen natürlich, aber das war kein Problem. Da wird ja immer wieder ein neues Stück angesetzt.

      Viele Grüße, Kirsitn

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    2. So, ich habe den Text noch mal entsprechend ergänzt. Danke!

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  5. ....ich glaube es ja nicht ;o)!Liebe Kristin ich bin total begeistert, was für eine geniale Idee, weltklasse ;o)!Ich habe ja schon so einiges aus Teelichthülsen gezaubert, aber die zu verhäkeln...nee, darauf bin ich noch nicht gekommen, super,supercool!Hach, was freue ich mich dich auf eine so schöne Idee gebracht zu haben ;o)!Einen wundervollen Resttag und viele,liebe Grüße,Petra

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  6. Super Sache!

    Ich würde daraus einen Topfuntersetzer machen. Aber dann die pieksenden Enden gut nach innen biegen, sonst zerkratzt die Tischplatte oder zerreißt die Tischdecke.

    Wenn Du den ersten Schnitt schräg ansetzt und dann in Spiralen schneidest, hast Du auch viel weniger Verbindungsstellen. Das könnte auch helfen.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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    1. Noch eine Idee: Sterne für den Weihnachtsbaum oder Adventskranz!

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  7. Tolle Idee! :)
    Auch wenn mir persönlich wohl das Material zu störrisch/unangenehm zu verarbeiten wäre, ich finde die Idee cool, und Dein Ergebnis auch.

    Ein lieber Gruß!
    :)

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  8. Als ich Deinen Post vom Freitag las, dachte ich zuerst an Lametta - darauf, Teelichtfäden zu verhäkeln oder überhaupt erstmal herzustellen wäre ich im Leben nicht gekommen. Auch weil ich meine, mich doch an scharfe Kanten zu erinnern - ist aber schon länger her - vielleicht hat sich ja da etwas geändert... In jedem Fall eine grandiose Idee! LG, Marja

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  9. Aus Teelichtern häklen, also ne ;) DA muss man erstmal drauf kommen, ich hätte da auch mit scharfen Kanten gerechnet. Mein erster Gedanke war auch, wie bei den anderen, Topfuntersetzer zu häkeln...
    LG Andrea
    ...oder Luftmaschenketten als Girlande?

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  10. Liebe Kirstin! Das sieht super aus! leider hatte ich die letzten Tage keine Zeit zum Kommentieren, aber jetzt: das sieht so gut aus - und die Kombination mit dem Filz macht es spannend! Ich mag so Kombinationen von kaltem Metall und warmem Filz. Das man sich nicht die Finger blutig häkelt, kann ich mir nur schwer vorstellen, aber wenn du dass sagst, muss es so sein! das sieht nach mehr Ideen aus Teehülsen aus...
    ganz liebe Grüße, auch wenns etwas verspätet kommt!
    von JULE

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  11. aua aua, da krieg ich ja beim Gedanken dran schon Zahnschmerzen (ich hab so meine Probleme mit Alusachen, au!) :D
    Hätte jetzt auch gedacht dass das piekst.
    Aber schick siehts aus, coole Idee ist das!

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