Sonntag, 30. Dezember 2012

Best of D.I.Y. 2012


Kaum zu glauben: 2012 ist schon wieder vorbei.

Es war mein erstes komplettes Bloggerjahr - und ich bin erstaunt und auch stolz darauf, was ich so alles in dieser Zeit gemacht habe.  Ob ich das ohne Blog auch alles gemacht hätte? Wahrscheinlich nicht.

Meine kleine Collage spiegelt ganz gut wieder, was in diesem Jahr meine Schwerpunkte waren.

Upcycling in allen möglichen Formen: aus Stoff, Papier, Gefundenem. Durch Zufall bin ich im Januar auf Nina und ihren Upcycling-Dienstag gestoßen. Und seit dieser Zeit gehört Upcycling hier zur Routine. Mittlerweile gibt es feste Plätze, an denen ich verschiedene Dinge für spätere Projekte sammele (Briefmarken, Korken, Flaschenverschlüsse, Teelichthülsen). 

Viele Dinge sind auch aus Papier entstanden.  Auch hier habe ich mittlerweile eine ordentliche Sammlung verschiedener alter Bücher etc., um auf jeden spontanen Einfall vorbereitet zu sein.

Genäht habe ich auch. Allerdings kaum etwas für mich - dafür einiges für meinen Sohn und auch ein paar Quilts sind entstanden.

Wie wird es 2012 weiter gehen? Trotz aller Planungen und Vorsätze kommt es doch oft anders als man denkt. 
Das verdanke ich in den meisten Fällen den vielen schönen Ideen und Fotos, die ich auf Euren Blogs sehe. Da genügt manchmal schon ein Foto, um ganz spontan alle Planung über  Bord zu werfen und einfach was Neues zu beginnen. Inspiration pur und geballt! Ich liebe das!

Darum an dieser Stelle an ganz dickes DANKESCHÖN an Euch Blogger da draußen.  Ihr macht meine Welt bunt. Ich freue mich auf eine weiteres wunderbares Bloggerjahr 2013 mit Euch. 

Guten Rutsch!
Seid alle lieb gegrüßt von Kirstin. 

.... Übrigens versammeln sich viele kreative Jahresrückblicker bei Caro  - Draußen nur Kännchen. Ist schon irre, was da an tollen Jahressammlungen zusammen kommt. ....




Dienstag, 11. Dezember 2012

Von A bis Z




Dies ist mein Beitrag für die "Geschenke nur für die Kinder - die Großen bekommen etwas Süßes"-Fraktion.

Zum Süßen gibt es bei mir Pappbuchstaben dazu . Meine beiden Exemplare hier müssen noch ein wenig dekoriert und verpackt werden. Aber man weiß ja nie wer hier so mitliest - da muss noch ein bisschen Heimlichkeit bleiben.

Ansonsten sind sie ganz simpel aus mehreren Schichten Wellpappe geklebt.  Die Buchstaben hatte ich mir ausgedruckt ("Cooper Black" in Größe 700 aus WORD) und ausgeschnitten. Dann auf den Karton aufzeichnen und ausschneiden. Dabei habe ich abwechselnd einen Cutter und eine kleine Schere genommen. Pappe ist ziemlich widerborstig!

Ganz wichtig:  Beim Pappkarton verlaufen die inneren Röhren immer in eine Richtung. Die einzelnen Buchstaben sollten abwechselnd mit senkrechten Röhren und waagerechten Röhren ausgeschnitten werden. Sonst ist es nicht so stabil. Und im Zweifel gilt: lieber eine Schicht Pappe mehr als eine zu wenig. Die Buchstaben sind dicker viel schöner und stehen auch besser.




Wenn alles verklebt ist, kann man ganz nach Lust und Laune bemalen, bekleben und mit Süßigkeiten behängen. Für das Teelicht habe ich einen dieser Stecker genommen, wie man sie auch in Adventskränze stecken kann.

Die Pappe war Verpackung für unseren neuen Tisch. Darum ist dies auch mein Beitrag zum Upcycling-Dienstag bei Nina. Bin schon gespannt, was sie uns heute wieder gezaubert hat!

Und beim Creadienstag mache ich auch gleich mit.

Montag, 10. Dezember 2012

Reiche Ausbeute



Ich weiß, dass in einer Tüte 1000 Gramm Mehl sind. 
Und ich weiß auch, dass 500 Gramm nur die Hälfte davon sind.

Warum ich von Anfang an gedacht habe "Tolles Rezept! Eine Tüte Mehl - das werden viele Plätzchen und ich muss nicht gleich wieder welche machen."? 
Keine Ahnung. Wunschdenken? Stress? Auf den Bildern waren so viele Plätzchen. Suggestion?

Wie auch immer. In dem Augenblick, als die komplette Tüte Mehl in der schaumig gerührten Butter landete, wusste ich, dass das falsch war.  

Irgendwie konnte ich es retten. Und irgendwie habe ich jetzt irre viele Plätzchen. Die "gute" Keksdose ist voll und die gleich Menge wartet in Tupper darauf, umgefüllt zu werden.

Aber diese Aktion hatte auch viel Gutes: Kind war glücklich beim Plätzchen ausstechen (und natürlich dem Anlass entsprechend gekleidet),  ich habe Vorrat bis Heilig Abend  und insgesamt sind die Kekse etwas weniger gehaltvoll, weil ich nicht mehr so viel Butter im Haus hatte. 

Und bei Euch so? Nimmt der Weihnachtswahnsinn auch seinen Lauf?

 

Sonntag, 9. Dezember 2012

Schnee im Advent




Mein kleiner Frühaufsteher konnte heute morgen gar nicht schnell genug aus dem Haus kommen. Es hatte geschneit!  Eilig kramte er seine Schneehose aus dem Schrank, suchte die dicken Handschuhe und war schneller angezogen als ich "Moment mal!" rufen konnte. Ein bisschen Frühstück muss sein - auch wenn es heute viel Überreden und ein paar Tricks brauchte. (Bunte Streußel gehen immer!)



So haben wir also schon Schneefegen, Schneeballschlacht und Rodelpartie hinter uns.

Und wenn wir uns wieder aufgewärmt haben, werden Plätzchen gebacken. Der Teig steht schon im Kühlschrank.

Ich hoffe, Ihr habt auch einen schönen 2. Advent.

Lasst es Euch gut gehen!




Samstag, 8. Dezember 2012

Post von der Raumfee



Schon am Donnerstag war ein wunderhübsches kleines Päckchen von meiner Lieblings-Raumfee Katja bei mir angekommen. 

Ich hatte bei Ihrer Verlosung eine grüne (!) Murmeleiche am Band gewonnen. Diese hübschen Kreation hatte ich schon vorher auf ihrem Blog angestaunt und freute mich nun wie ein Kind auf dieses besondere Kleinod.




Sie war so liebevoll verpackt gewesen. 

In ihrer kleinen gefalteten Schachtel mit unterstrichenen wichtigen Wörtern ...

 


... und hübsch einbettet sah sie aus wie das kleine Ei eines ganz besonderen Vogels.

 


Darum habe ich auch bis heute mit den Fotos gewartet, denn in natürlicher Umgebung kommt die Murmeleiche besonders gut zur Geltung.

Danke, liebe Katja für dieses ganz besondere Geschenk.



Donnerstag, 6. Dezember 2012

Typografie


Typografie.
Ein ungewöhnliches Thema in der Vorweihnachtszeit, dass sich Frau Pimpinella in dieser Woche ausgesucht hat.  Aber wenn wir mal ehrlich sind:  weihnachtliche Motive in allen möglichen Formen und Farben sehen wir zur Zeit ja genug. Da kann man das Auge auch mal wieder auf etwas Schlichteres lenken.

Mein Beitrag zur Typografie-Sammlung ist ein kleines Bastelwerk, dass schon vor ein paar Jahren entstanden ist.  Alle Orte, die für mich und meinen Mann eine Bedeutung haben, sind hier vereint:
gemeinsamer Studienort, Geburtsstadt, erste gemeinsame Urlaube, geplanter Altersruhesitz ;-), Verlobung, Hochzeit und auch unser schlimmstes Erlebnis. Alles dabei.

Alle Orte hatte ich ganz normal in Word geschrieben und dann mit verschiedenen Schriftarten, Größen, Fett, Kursiv gespielt. Ausdrucken und auf eine kleine passende Leinwand kleben. Dann habe ich mit einem Rest weißer Wandfarbe großzügig die Übergänge vom Papier zur Leinwand gestrichen. Eigentlich ist es fast gespachtelt. Dadurch entstanden Struktur und feine Risse beim Trocknen.
Es hängt jetzt seit ca. 4 Jahren bei uns und oft im Vorübergehen erhascht man den Blick auf einen der Namen und erinnert sich...


 

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Nachrichten aus Schnee



Ihr habt doch bestimmt auch einen Spiegel im Flur, oder?!  Ich habe mir gedacht, dass das eine gute Fläche ist, um kleine Nachrichten anzubringen.  Und da es auf Weihnachten zugeht, sollen sie natürlich aus Schnee sein!
Für meinen Test habe ich mir eine kleine Liebeserklärung für den Weihnachtsmann ausgesucht. Man kann ja gar nicht rechtzeitig genug damit anfangen, den alten Mann milde zu stimmen :-).  

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und überlege mir nun eine kleine Willkommensnachricht für unsere Gäste am Heilig Abend. 

Oder sollte ich vorher noch meinen Wunschzeittel veröffentlichen?



Wollt Ihr auch? So geht es:

Man braucht einen Spiegel, Decoupage-Leim, Pinsel und diese kleinen Styroporkügelchen mit denen man z.B. auch Kissen oder Sitzsäcke füllen kann. (Gibt es im Bastelladen in kleinen Tüten.)

Spiegel von der Wand nehmen und flach hinlegen. Mit dem Pinsel den Leim wirklich großzügig auftragen und dann die kleinen Kügelchen darüber streuen bis der Leim komplett bedeckt ist. Ganz wichtig: nicht anfassen, solange es noch feucht ist. Finger weg! Nur zartes Pusten und leichtes Bewegen des Spiegels ist erlaubt. Über Nacht trocknet der Leim transparent auf und die Kügelchen bleiben haften.
Entfernen kann man die Schnee-Nachrichten mit der rubbeligen Seite eines Haushaltsschwamms und klarem Wasser.

Die Schneeschrift ist allerdings nicht so gut, wenn noch kleine Kinder im Haushalt sind. Logisch.



Übrigens: Da habe ich mich gestern den ganzen Tag auf`s abendliche Surfen durch die Beiträge vom Upycling- und Creadienstag gefreut. 

Und dabei hatte ich vergessen, dass uns ein Freund dabei helfen wollte, ein paar Fotos vom virenverseuchten Alt-PC zu retten und gleich mal einen Sichheitscheck beim Rest der Technik zu machen. 
Ha, aber heute Abend ist es ruhig und ich freue mich schon auf Euch!
Bis später.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Sterne, Sterne, Sterne







Mit meinem Adventskranz war ich ein bisschen spät dran.  Nachdem ich im letzten Jahr diesen Kranz aus Jeans gemacht hatte, sollte es  etwas ganz anderes werden. Strohrohlinge in meiner Wunschgröße waren ausverkauft, aber den Kerzenhalter vom letzten Jahr hatte ich noch. So wurde erst mal wilder Wein im Garten geschnitten und damit das Gestell des Kerzenhalters umwickelt. 

Dann kam ganz viel Natur dazu: Tanne, Illex, Erle, ein paar Hagebutten, Moos, verblühte Hortensie und Bucheckern. Mit der Heißklebepistole ist das alles kein Problem. Dazu wollte ich erst cremefarben Kerzen nehmen, habe aber dann diese in einer seltsamen grau-beige-schlamm Mischung gefunden und fand sie perfekt.











Garniert wurde mit silbernen Sternen aus Teelichthülsen. Damit ist mein Kranz natürlich ein Kandidat für den Upcycling-Dienstag. Gesehen hatte ich ähnliche Sterne in der letzten Woche bei Frau Zauberpunkt. Und da hier noch ca. 80 leere Teelichthülsen vorhanden waren, habe ich sie kurzerhand zu 80 Sternen verarbeitet. Ein Teil davon landete auf dem Kranz (geklebt mit Heißklebepistole).









Andere wurden paarweise und mit Bindfaden dazwischen verklebt zu Anhängern, einige mit Schaschlikspießen zu Steckern für Blumentöpfe, eine kleine Girlande für das Küchenfenster gab es auch noch (habe ich vergessen zu fotografieren).









Bei meinem letzten Werk mit etwas Treibholz sind dann endgültig die kreativen Pferde mit mir durchgegangen und ich beschloss erstmal aufzuhören ;-).

 
 




Apropos kreativ - mit diesem Rundumschlag bin ich heute auch wieder mit dabei beim Creadienstag.


Kleiner extra Tip: Die Sterne werden am schönsten, wenn die Zacken möglichst gleich groß sind.  Frau Zauberpunkt hat in ihrer sehr genauen Anleitung Sterne mit  8  Zacken gemacht. Ich wollte aber welche mit 5 Zacken. Dazu habe ich den Umfang der Hülsen ausgemessen und durch 5 dividiert. In dieser errechneten Länge habe ich ein Stück Masking-Tape zugeschnitten. Das habe ich dann aufgeklebt und dort den Rand eingeschnitten, wieder abgemacht, an der Schnittkante neu aufgeklebt und am anderen Ende wieder eingeschnitten usw. usw. Man kann das Stückchen Masking-Tape für mehrere Sterne verwenden. und wenn es nicht mehr klebt, nimmt man einfach ein neues Stück.


Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich etwas mit Teelichthülsen gemacht habe. Ich habe schon damit gehäkelt, sie wurden als  Pailletten auf mein Kissen genäht, sie wurden zu Zierelementen an Lampe und Dose, wurden zu Weihnachtskugeln an meinem Papp-Weihnachtsbaum und nun zu Sternen. Angeregt durch Petras zauberhafte Miniaturen (z.B.hier) hatte ich damit begonnen, die leeren Hülsen zu sammeln und zu verarbeiten. Danke Petra - das war ein wirklich guter Tip! 
Und weil ich selber immer wieder erstaunt bin, wie vielseitig diese kleinen Dinger sind, erkläre ich sie heute offiziell  zu meinen  Helden des Alltags







Sonntag, 2. Dezember 2012

Wir waren beim Weihnachtsmann zu Hause!


Ja, tatsächlich! Der Weihnachtsmann wohnt ganz in der Nähe von Bremen in Lilienthal. Auch in diesem Jahr haben wir das erste Adventwochenende genutzt, um mal bei ihm vorbei zu schauen.
Von außen sieht das Haus schon richtig gemütlich aus. Der Vorgarten ist geschmückt mit vielen roten Äpfeln.


In der großen Stube ist alles festlich geschmückt, die Tafel ist gedeckt mit schönem Geschirr, leckerem Kuchen und unter dem Weihnachtsbaum liegen Geschenke.





In der Küche ist man wohl gerade dabei noch ein paar Plätzchen zu backen. Die Mütze vom Weihnachtsmann liegt zwar über dem Stuhl - aber der alte Mann ist nirgends zu entdecken.


Vielleicht ist er im Bad? Die Badewanne hat er sich schon eingelassen. Aber der  Weihnachtsmann selber ist auch hier nicht zu finden.


Das ganze Haus geschmückt. Aber leider, leider haben wir den Weihnachtsmann selber wohl verpasst. Schade. Aber wir kommen im nächsten Jahr wieder. Vielleicht haben wir dann mehr Glück.
Euch allen einen schönen ersten Advent!



Heute ist das Weihnachtsmannhaus noch offen. Es gibt natürlich viel hübschen Kleinkram zu kaufen, Apfelpunsch und Glühwein. Und wer mag, kann hinterher noch einen schönen Spaziergang durch den Lilienthaler Stadtteil Trupe mit seinen vielen Pferden und traumhaften Bauernhäusern machen. Leider gibt es keine Internetadresse.
Aber wer mag - hier die Kontaktdaten: Anno Dazumal Antiquitäten, J. Lauckner, Trupe 16, 28865 Lilienthal. Telefon 04298 - 915329.

An dieser Stelle auch einen besonderen Gruß an M., die mir vor 3 Jahren diesen tollen Tip gegeben hat und die hier immer so fleißig "anonym" kommentiert. Danke, meine Liebe!





Samstag, 1. Dezember 2012

Sehnsüchtig erwartet

Sehnsüchtig erwartet wurde hier der Adventskalender.

Ich hatte eine kleine Nachtschicht eingelegt, um die 24 kleinen Päckchen vorzubereiten und am Treppengeländer zu drapieren. Mit großem Jubel wurde der Kalender begrüßt und jedes einzelne Päckchen abgetastet.


Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in die Adventszeit und viel Spaß mit Euren kleinen Geschenke-Abtastern.

Liebe Grüße von Kirstin