Donnerstag, 28. Februar 2013

Die Schatzsuche


Ich habe jetzt gefühlte 156.400 Fotos gesichtet und bearbeitet. Herausgekommen ist eine kleine Dokumentation unserer Schatzsuche vom Kindergeburtstag.  Ich hoffe, dass sie vielleicht dem einen oder anderen Anregung für die eigenen Planungen geben kann. 
Vorsicht - dieser Beitrag ist etwas länger!

Wenn ein Kindergeburtstag Mitte Februar stattfindet und eine Schatzsuche gewünscht wird, hat man ein kleines Problem: das Wetter.  Schnell war mit klar, dass unsere Schatzsuche im Haus stattfinden wird.

Ich hatte überhaupt keine Ahnung und keine Erfahrung, wie man ein Schatzsuche plant. Üblicherweise mache ich mich dann auf Ideensuche im Internet. Aber diesmal habe ich darauf völlig verzichtet.  Ich kenne mein Kind, ich hatte die Vorgabe "ein bisschen gruselig" und ich wollte, dass wir im Haus bleiben.   

Auf Rätsel wollte ich verzichten. Ich war mir einfach nicht sicher, wie schwierig solche Rätsel sein können, wenn die Kinder 5 Jahre alt sind. Es soll ja keine Frustration aufkommen!




Begonnen habe ich mit einem richtig alt aussehenden Buch in meiner Hand. Ich habe die Kinder zusammengerufen und erklärt, dass ich dieses alte Piratenbuch gefunden habe, in dem von einem Schatz die Rede ist. Wer denn mutig genug sei, mit mir gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen? Natürlich alle!  Ich habe aber nur so getan, als ob ich daraus vorlese. Der Text war frei improvisiert und dick aufgetragen. Natürlich kann man gar nicht laut genug betonen, wie gruselig und gefährlich das alles wird :-).



So stiegen meine tapfere Truppe und ich hinab in die Tiefen des Berges (naja - von der oberen Etage Reihenhaus in die 1. Etage). Dort versammelten wir uns vor der Höhle der Spinnenkönigin, die das magische Licht bewacht. Das braucht man natürlich unbedingt, um die weiteren Aufgaben erledigen zu können. Logisch. Die Höhle war unser völlig abgedunkeltes Arbeitszimmer. Dort lagen 2 Kriechtunnel mit reichlich Plastik-Spinnen und Knicklichter-Armbändern. Die Kinder mussten nun in völliger Dunkelheit durch die Tunnel kriechen und magisches Licht einsammeln. Ich hatte genügend Armreifen vorbereitet und habe regelmäßig die Tunnel neu befüllt.




Mit meinem Buch in der Hand machten wir uns nun auf zur nächsten Aufgabe.  Aus einem See sollten schwarze Steine geangelt werden, die dann in Goldtaler umgetauscht wurden.






Dazu hatte ich unsere Badewanne mit allerhand Drachen dekoriert. Kerzen angezündet,  Krake und Krodil zu Wasser gelassen.  Der Boden der Wanne wurde mit einem schwarzen Müllsack ausgelegt und dieser mit Steinen beschwert. Darauf kommen die Magnete.  Jedes Kind sollte 6 Steine angeln. Diese habe ich dann wieder ins Wasser gelegt und das nächste Kind kam an die Reihe. Die Goldtaler waren natürlich Kaubonbons.




Während die Schatzsucher angeln, kann man schaurig schöne Geschichten erzählen, auf drohende Gefahren hinweisen und immer mal wieder Krake und Krokodil in Schwung bringen. Ja, ich hatte Spaß!




Keine Ruhe für die Schatzsucher! Jetzt lassen wir es krachen!  Die nächste Aufgabe war es, die Burg der Drachen abzuschießen.  Dazu ging es ins Schlafzimmer. Dort hatte ich auf dem verhüllten Bügelbrett Dosen aufgebaut. Die Dosen waren einfach mit Geschenkpapier beklebt und wurden rechts und links von Drachen bewacht. 




Mit jeweils 6 Bällen sollten die Dosen abgeräumt werden. Wenn die silberne Dose umfiel durfte sich das Kind einen Preis aus der Kiste aussuchen. 




Meine Güte was das laut! Das Knallen der Dosen und der Jubel, wenn sie durch die Luft flogen. Hier war nicht mehr viel Platz zum Geschichten erzählen. Mein Mann und ich waren ausgelastet mit dem Einsammeln der Bälle, Dosen aufbauen und Preise verteilen. Es wurde so lange geworfen, bis die Preise alle waren und die Kinder genug vom Werfen hatten.



Dann kam ich wieder mit meinem Buch an die Reihe. Wir waren fast am Ziel und mussten uns nun lautlos an dem Monster vorbei schleichen, das den Schatz bewacht.  Soll heißen: die Kinder schlichen auf Zehenspitzen und ohne zu reden die Treppe ins Erdgeschoss hinab. Ich glaube, das war die schwierigste Aufgabe an diesem Tag.
Unten angekommen trennte uns nur noch ein imaginärer Feuersee von der Schatztruhe. 



Der Boden durfte nicht mit den Füßen berührt werden. Mit einem Rollbrett bekamen das alle hin und durften endlich die Schatzkiste öffnen und ihre Schätze in Empfang nehmen.



Danke an alle, die bis zum Schluss durchgehalten haben
Glaubt mir "in echt" waren wir auch alle ziemlich kaputt. 
Aber nur ganz kurz - dann ging es schon mit Disco weiter....

Dienstag, 26. Februar 2013

Gut verpackt







Der Dienstag mausert sich langsam aber sicher zum absoluten Höhepunkt der Woche:  Upcycling-Dienstag, Creadienstag, My kids wear und Heldentag. Puh! Da kommt die geneigte Bloggerin ja richtig ins Schnaufen - beim Mitmachen genau so wie beim Lesen der Beiträge.



Aber das ist natürlich Jammern auf ganz hohem Niveau. Tatsächlich liebe ich diesen Tag und bin danach immer wieder voller neuer Ideen und voller Tatendrang.



Heute dürfen wir mit unserer Lielings-Nina ein richtiges Jubiläum feiern: 50 Wochen Upcycling-Dienstag!  Das ist der Hammer, oder?! 
Zu diesem  besonderen Tag gibt es von mir ein paar neue Ordnungshüter.



Gepackt vom Frühlings-Putz- und Entrümpelungswahn fiel mir am Wochenende ein Stapel Platzsets in die Hände. Benutzt wurden sie bestimmt seit 2 Jahren nicht mehr und kleine hartnäckige Flecken waren zu sehen. Also weg damit!
Dann fiel mir auf, dass das gewebte Material sehr standfest ist. Nach kurzem Überlegen saß ich vor meiner Overlock und habe ein paar der Tischsets zusammengenäht. Erst die beiden kurzen Seiten und dann eine Längskante. Jetzt kamen noch 2 Quernähte dazu und fertig war ein Aufbewahrungskorb.
Wenn man die obere Kante umschlägt, ist er noch etwas stabiler und gut geeignet, etwas Ordnung in unser Regal im Abstellraum zu bringen.

Wenn man Utensilios näht, ist meist eine Einlage notwendig und ein Futterstoff. Hier geht das Nähen deutlich schneller, weil der Stoff allein stabil genug ist auch auf der linken Seite gut aussieht.

Ich habe dann noch ein paar Korken gefunden, in die ich Krampen vom Adventskranz gesteckt habe. Die Krampen sind jeweils um 90 Grad versetzt angebracht.  So hängt das Schild für die Beschriftung besser.
Die Korken sind dann mit ein paar Handstichen an die obere Kante des Korbes genäht. 



Kleine Kartonreste kann man mit dem Locher und ein paar Scherenschnitten so in Form bringen, dass sie sich in die untere Krampe hängen lassen - und bei Bedarf auch wieder austauschen lassen. 



Ich überlege jetzt noch, wie ich die Beschriftung mache.
Kleine Symbole, damit der kleine Mann erkennt wo alles hingehört?
Oder lieber in Großbuchstaben damit der Papa weiß, wo er seinen Schal ablegen kann? 
Und sollte ich die Anhänger noch mit dem Laminiergerät verstärken? 

So gesehen ist dieses Projekt noch nicht ganz abgeschlossen und es passt gut in das Konzept von Ankes Creadienstag.


Zum Abschluss noch ein paar Schnappschüsse vom heutigen Kinder-Outfit:
  

"My kid wears"  heute eine Hose nach unserem Lieblingshosenschnitt
Heute steht Turnen auf dem Programm im Kindergarten. Da ist eine Hose mit Gummizug zum Umziehen sehr praktisch. Und schön weit und gemütlich für alles andere ist sie sowieso.



Ach, so: ich hatte in letzter Zeit den Eindruck, dass ich meinen eigenen Blog irgendwie schlecht lesen kann. Und da habe ich jetzt einfach mal ausprobiert, ob es eventuell an der Schriftgröße liegen könnte.
Was soll ich sagen? Ich stehe zu meinem Alter und werde ab sofort immer Schriftgröße "groß" verwenden.

Montag, 25. Februar 2013

12tel Blick


Ich bin mir sicher, dass man eigentlich nicht mehr erklären muss, wobei es bei Tabeas Aktion geht: ein Motiv - jeden Monat ein Foto.

Ich habe im Januar lange überlegt, welches Motiv ich nehmen sollte.  Ich habe viele Fotos gemacht und war nie zufrieden.  Mit der Wahl des Motivs entscheidet man darüber, wie abwechslungsreich die Veränderung im Verlauf des Jahres sein wird. Gar nicht so einfach, sich diese Entwicklung im Januar vorzustellen, wenn alles trist und grau ist. 

Irgendwann war mir klar, dass es ein Motiv sein muss, dass ich täglich sehe.  Ich wollte keine lange "Anreise" um ein Foto zu machen. Und eines schönes Spätnachmittags im Januar - die Sonne ging gerade hinter den Bäumen im Park unter - sah ich wie jeden Tag aus dem Kinderzimmerfenster.   So viele Stunden habe ich schon hier auf der breiten Fensterbank verbracht und hinaus geschaut. Ich mag diesen Ausblick.

Endlich hatte ich mein Motiv gefunden!

So wird es also jeden Monat den Blick über unseren Garten im Vordergrund, dahinter die Wiese vom Bauern und im Hintergrund die Baumwipfel vom Waller Park zu sehen geben.

Hier ist der Januar:








Und hier kommt der Februar:



Die kleinen Aufkleber auf der Fensterscheibe  habe ich tatsächlich erst bemerkt, als ich die Fotos bearbeitet habe. Ärgerlich!

Direkt nebeneinander sieht es dann so aus:


Ich freue mich auf den März!



Sonntag, 24. Februar 2013

Was blüht denn da?


 

Als ich vor 9 Jahren damit begann unseren Garten anzulegen, wollte ich, dass zu jeder Zeit etwas blüht. Für den Februar habe ich eine Zaubernuss (Hamamelis  intermedia Arnold Promise) gepflanzt. 




Schon früh im Februar bekommt die Zaubernuss den ersten gelben Schimmer. Bald öffnen sich die Blüten und sind für mehrere Wochen ein absoluter Hingucker. Ich hatte sie so gepflanzt, dass wir sie vom Wohnzimmer aus sehen können.  Sie leuchtet und strahlt jede Winterdepression einfach weg.

Leider sieht man es auf den Fotos nicht so richtig, dass neben der Zaubernuss ein roter Hartriegel (Cornus alba elegantissima) steht. Die beiden sind ein hübsches Paar! 




Falls Ihr noch Platz im Garten habt oder einen Garten plant: mit dieser Zaubernuss macht Ihr garantiert nichts falsch. Neben  der Blüte hat sie noch andere Vorteile. Sie hat eine atemberaubende Herbstfärbung. Außerdem wächst sie so langsam, dass man sich nicht jedes Jahr mit dem Schnitt befassen muss.  Eigentlich sollte sie gar nicht geschnitten werden, ihre natürliche Wuchsform ist sehr harmonisch, trichterförmig.


Kleiner Themenwechsel :-):
Ich fand es sehr interessant über Eure Erfahrungen zum Thema Fernsehverzicht zu lesen.  Danke für die vielen Kommentare!  Wir sind uns sicher alle einig, dass man die Zeit, in der man sich nur berieseln lässt, auch viel schöner,  kreativer und geselliger verbringen kann.

Ich muss aber zugeben, dass dieses 3-D-Teil beeindruckend ist. In unserer Zeit ohne Kind sind mein Mann und ich sehr, sehr oft ins Kino gegangen; die DVD-Sammlung in unserem Haus ist beachtlich. 
Kinobesuche sind jetzt eine Seltenheit geworden. Aber wir genießen unsere Filme gemütlich auf dem Sofa - fast wie in "alten Zeiten" ;-).

Klasse statt Masse. 






Samstag, 23. Februar 2013

Verspätung




Geht Euch das auch so? Wenn etwas im Haushalt kaputt geht, dauert es meist nicht lange und das nächste Teil macht Probleme. Solange es dabei nur um ein paar Glühbirnen geht, kann man ja schnell Abhilfe schaffen. Aber bei größeren Teilen wird es zu einem echten Projekt, dass Zeit und Nerven und Geld kostet.

Bei uns hatte es den Fernseher dahingerafft. Nach nur 2,5 Jahren! Aber die Option, künftig ganz auf  einen Fernseher zu verzichten, braucht man bei uns nicht ernsthaft diskutieren. Nach der Lektüre von Katjas Post fand ich die Idee allerdings verlockend.

(Ha, TV-Geräte-Maffia! Das habt Ihr nun davon, dass Ihr so einen Mist produziert!)

Aber die leuchtenden Augen des Ehemannes bei der Vorstellung künftig Filme in 3-D zu schauen, ließen mich verstummen. Und als sich gestern überraschend ein Zeitfenster auftat, in dem wir gemeinsam in den Technik-Markt fahren konnten, haben wir nicht lange überlegt.

Da blieb keine Zeit für so profane Dinge wie den Friday-Flower-Day.
So zeige ich Euch erst heute meinen aktuellen Strauß im Bad. Er besteht aus den Resten vom Valentins-Strauß der letzten Woche.  Es wäre doch zu schade gewesen, das schöne Blattwerk zu entsorgen. Und erst jetzt kommen die kleinen weißen Blüten und die Vielfalt des Blattgrüns  richtig zur Geltung.


Habt ein schönes Wochenende!

Und drückt mir Daumen, dass sich nicht als nächstes die Waschmaschine verabschiedet.



Dienstag, 19. Februar 2013

Kindergeburtstag


Man glaubt ja nicht,  wie schnell 5 Jahre vergehen.
Ich kann mich noch so gut an die erste Nacht im Krankenhaus mit meinem Baby unter der Bettdecke erinnern. Friedlich schnarchte es vor sich hin und ich lauschte stundenlang diesem Geräusch.

Jetzt tanzt es durch das Wohnzimmer, singt laut "Gangnam style" von Psy und feiert Geburtstag mit seinen Freunden.

Die Party war ein voller Erfolg für unser Geburtstagskind. Er hatte sich ausdrücklich gewünscht zu Hause zu feiern - mit Schatzsuche, ein bisschen Grusel und Disco. Da ja noch Dienstag ist - genauer gesagt Upcycling-Dienstag - möchte ich Euch zwei Sachen zeigen, die ich für die Deko der Party gemacht habe.

Die  erste ist die Girlande nach einer Anregung von Eva.  Ich habe ausgelesene Hefte mit dem Stanzer  in Kreise gestanzt und dann mit der Nähmaschine zu einer langen Kette vernäht. Besonders gut eigenen sich die Seiten mit Comics, weil man da eine schöne Vorder- und Rückseite hat.  Zur Auflockerung kamen dazwischen auch einige Kreise von Farbkarten aus dem Baumarkt.


Beim Nähen muss man ein bisschen ausprobieren, bis man das optimale Verhältnis von Ziehen und Schieben der einzelnen Kreise im Gefühl hat. Aber dann geht es fast wie von selbst. Unsere Girlande ist einige Meter lang und wird nach dem Abschmücken des Kinderzimmers einen schönen Platz an der Wand bekommen.


Falls jemand einen Tip hat, wie man stumpfe Stanzer wieder schärfen kann - bitte unbedingt schreiben! Empfohlen wird dafür das Stanzen von Aluminiumfolie. Aber ich habe danach keine echte Verbesserung bemerkt.

Die zweite Sache, die ich Euch zeigen möchte gehört leider in die Rubrik "Das war wohl nix!".
Ich hatte mir diese Stifte gekauft, mit denen man Porzellan bemalen kann. Nach 3 Tagen Trocknung an der Luft hält die Farbe auch ohne Einbrennen auf dem Untergrund. Sogar bis 50 Grad im Geschirrspüler hält sie aus.

Klingt toll? Ja, das tut es. Es funktioniert nur leider nicht.



Hier zeige ich Euch die kleinen Monster die ich auf ein paar alte Teller aus der Haushaltsauflösung vom letzten Sommer gezeichnet habe.  Ich wollte sie eigentlich als Mitgebsel an unsere kleinen Gäste verteilen. Glücklicherweise habe ich das nicht gemacht - ich hatte so ein ungutes Gefühl dabei.
Und prompt ging der ganze Zauber beim Spülen mit einem weichen Schwamm ab. Ein leichtes Rubbeln - und schon war der Teller wieder wie vorher.



Wir wollen das mal positiv sehen: ich kann mir nun neue Motive für die Teller ausdenken.

Aber mich würden trotzdem Eure Erfahrungen mit diesen Stiften interessieren. Halten sie bei Euch? Wie habt Ihr den Untergrund vorbereitet? Ich habe Geschirrspülmittel und richtig heißes Wasser zum Nachspülen genommen.

Weil ich weiß, dass sich jeden Dienstag eine Menge kreative Bastler beim Creadienstag tummeln, schleiche ich mit meinem kleinen Problem noch mal schnell hinüber...
 


my kid wears


 

Zum dritten Mal gibt es in dieser Woche eine Art MMM für Kleine: "My kid wears" - eine Aktion von Fräulein Rohmilch. 


Das finde ich richtig Klasse, weil es darum geht, selbstgenähte Kleidung an Kindern im ganz normalen Alltag zu zeigen. 
Bei uns wird es dann wohl meistens ein Foto im Flur kurz vor dem Abmarsch in den Kindergarten zu sehen geben. Heute trägt mein Kleiner zur gekauften Jeans ein frisch genähtes Raglan-Shirt.
Bei diesem Schnitt liegt der Halsausschnitt wirklich gut an. In "Sewing for Boys" sind viele Basic-Schnitte und schlichte Schnitte enthalten. Die kann man auch gut für Mädchen nähen. Es gibt im "Sewing-for-boys-Pool" bei  Flickr  einige  Mädchen-Versionen der Modelle zu sehen.

Montag, 18. Februar 2013

Shirts im 3er-Pack



Ich weiß, wann es Zeit ist zu nähen: wenn die Ärmel an den Shirts meines Sohnes immer kürzer werden und der Stapel mit upcyclingfähigen Klamotten in meinem Fundus wächst.

Mit einem bewährten Schnitt sind schnell ein paar alte Shirts zerlegt und neu zugeschnitten. Am besten gleich mehrere auf einmal - der Upcycling-Stapel soll schließlich schrumpfen! Es macht mir immer wieder Spaß zu sehen, wie sich die großen Teile verändern und in kleinerer, veränderter Version wieder im Kleiderschrank landen. 

Das "short sleeve raglan tee" aus Sewing for Boys habe ich diesmal in Größe "6-7 years" zugeschnitten. Mein Sohn trägt zur Zeit Größe 116/122 - das passt gut. Die Shirts sitzen locker und können noch ein bisschen mitwachsen.  

Nr. 1 aus einem dünnen Baumwollstrickpullover: die Bündchen habe ich übernommen und in den Raglannähten einfache Streifen aus Jersey mitgefasst. 



Nr. 2 in Erinnerung an erfolgreiche Zeiten das SV Werder Bremen: der Jersey war recht dünn, darum habe ich Ärmel und Rücken aus einem Interlock in orange genäht.



Nr. 3 mit Ringelärmeln und rotem Bündchenjersey für den Halsausschnitt: sieht doch irgendwie frischer aus als nur so tarnfarben ...


Mein Sohn ist 5 Jahre alt.  Und mittlerweile trägt er die Sachen, die ich für ihn nähe, richtig gern.  Er freut sich, wenn ich ihm sage, dass ich ein Teil nur für ihn genäht habe.  

Ich möchte das als Ermunterung für alle nähenden Mamas schreiben. Ich habe schon häufiger auf Blogs gelesen, dass die lieben Kleinen das Selbstgenähte nicht mögen. Wir haben diese Phase auch durch!  So ab dem 3. Geburtstag wusste mein Sohn ganz genau, was ihm gefällt - und was nicht. So schöne Stoffe hatte ich extra für ihn bestellt und vernäht. Und dann lag das Ergebnis im Schrank und  es gab Geschrei, sobald ich es heraus holte. Das war wirklich frustrierend. Selbstgenähte Sachen sollen doch Spaß machen, oder?!

Ich habe dann aufgehört ganz spezielle Jungs-Stoffe zu kaufen. Die neuen Ottobre habe ich mir gar nicht mehr angeschaut. Und ich habe mich damit abgefunden, dass es der große Spiderman oder Cars-Aufdruck auf dem T-Shirt sein muss.  

Stattdessen habe ich immer mal wieder ein bisschen Upcycling aus unseren alten Sachen versucht. Und siehe da: jetzt es gefällt ihm!  Das motiviert mich und ich habe jetzt doch mal wieder die aktuelle Ottobre gekauft. Denn ganz ehrlich gesagt: für mein Kind zu nähen macht mir viel mehr Spaß als für mich selbst zu nähen.

Freitag, 15. Februar 2013

Friday-Flowerday




Der Valentinstag ist vorüber und es blieb ein schöner Strauß vom Lieblingsmann.

Ich wollte ihn aber nicht so schnöde in der praktischen Glasvase stehen lassen. Das schien mir weder dem Anlass noch dem Strauß gegenüber angemessen.  Also bekam die schlichte Vase ein schnelles Kleid aus alten Buchseiten direkt aufgeklebt.  Auch ein passendes Bild fand ich in Schillers "Gesammelten Werken".






Der Freitag neigt sich zwar schon langsam seinem Ende zu,  aber noch ist es nicht zu spät für Holunderbluetchens Friday-Flowerday und einer Runde Blumen schnuppern.


Vorher und nachher:

Dienstag, 12. Februar 2013

12 von 12



Geweckt mit Gebrüll...


 ... geduscht mit Zitrone (soooo lecker!) ...


... und mit kleinem Zwischenstop im Kindergarten ab zur Arbeit.


 Im Buchladen vor dem Gericht eine neue Schaufenster-Deko entdeckt. Keine Zeit! Bin spät dran!



Irgendwann Feierabend und erstmal eine türkische Pizza mit Salat auf die Faust, kleiner Spazierganng über den Marktplatz ....


... und dabei über die Liebe und die lieben Liebenden nachgedacht.


 Zu Hause realisiert, dass heute Oma und Opa Tag ist und mit Kaffeepott in der Hand "Gelb" getankt... 


 ... und nach den Schneeglöckchen geschaut. Sieht doch schon gut aus!



 Jetzt noch einen Abstecher zu Nina, meinen Beitrag posten und ein bisschen in die Runde schauen.


Kinderfreie Zeit sinnvoll nutzen: gestern Abend hatte ich zwei Shirts zugeschnitten und mit der Overlock genäht. Es fehlen nur noch die Säume!


Kind kommt bald nach Hause! Schnell noch ein bisschen aufräumen mit dem Kurzzeitwecker. Das Teil hat sich bewährt: 10 Minuten Wohnzimmer, 10 Minuten Küche etc.



Kind im Bett, Mann zu Hause. Jetzt wird es ruhiger im Hause und ich werde mal schauen, ob ich aus ein paar ausglesenen Zeitschriften eine Girlande für den 5. Geburtstag am nächsten Sonntag hinbekomme. 


Schon so oft wollte ich bei Caro mitmachen - und habe immer den 12. im Monat verpasst. Diesmal nicht! Es hat Spaß gemacht - und es war ein schöner Tag.