Dienstag, 30. April 2013

Endziffern 1 - 6





Da gehe ich eines Tages nach Feierabend zu den Fahrradständern und werfe im Vorübergehen einen Blick auf die Sperrmüllecke. Kaputte Schreibtische und Bürostühle stehen dort üblicherweise. Nichts Spannendes. Aber diesmal sah ich zwei Holzkästen dort stehen - zwei ausrangierte Karteikästen.

Endziffern 7 - 0 waren leider schon vom Regen völlig verzogen. Aber die Kiste für die Endziffern 1 - 6 war in Ordnung und wanderte rasch in meine Tasche



Zu Hause bekam sie ein warmes Bad, ein Peeling mit Schmirgelpapier und ein bisschen weiße Lasur.  Für eine interessantere Optik wurde anschließend noch mal mit Schmirgelpapier nachgeschliffen. Zum Schluss noch ein bisschen Kawaii-Tape herumgeklebt und fertig ist mein neues Universal-Aufbewahrungskästchen-Tablett. 

Und schon als ich die kleine Kiste einpackte, wusste ich wofür ich sie benutzen würde. Es ist die Aufbewahrung für mein Hexagon- Projekt zu "Ein Jahr - eine Decke".  

Aber vorher darf sie natürlich noch zu Nina und dem Upcycling-Dienstag und Anke und dem Creadienstag.



Heute treffen sich alle Teilnehmer von "Ein Jahr - eine Decke" bei Steffi zum monatlichen Zwischenbericht und ich bin gespannt, wie sich die Projekte der anderen entwickelt haben. 

Ich bin  mit etwas Verspätung in diese Aktion gestartet, daher kann ich nicht wirklich viel vorweisen.  Und ich habe den Anspruch, im Rahmen dieser Aktion richtig Ordnung in meine ganzen Stoffreste zu bekommen.




Ich hatte ja schon gezeigt, dass ich alles nach Farben sortiert habe.  Farbe für Farbe arbeite ich mich nun voran: erst werden aus jedem Stoff maximal zwei Hexagons zugeschnitten. Ist der Rest ca. 50 x 50 cm wird er gebügelt und zusammengelegt und kommt wieder in den Schrank. Ist er kleiner, schneide ich daraus Quadrate in 5 ''. Aus den kleineren Resten schneide ich Rechtecke. Und die Reste, die dann noch übrig sind kommen tatsächlich in die Mülltonne. 



Die kleinen Rechtecke vernähe ich dann auch gleich zu Stoffstücken von 35 x 35 cm.  Wichtig: die Außenkante versäubern, weil sonst die vielen kleinen Nähte am Rand aufgehen.  

Diese Stoffstücke warten darauf,  weiter verarbeitet zu werden und die 5 '' Quadrate auch.  Irgendwann mal...





Mein Zwischenergebnis sieht so aus:

65 Hexagons geheftet
ca.  60 Hexagons zugeschnitten

außerdem:
28 Quadrate in 5 ''
2  Stoffstücke 35 x 35 cm

Aktuell bereite ich noch eine größere Menge Hexagons zum Heften vor, weil wir im Mai ein paar Tage in den Urlaub fahren. Da möchte ich gern etwas handarbeiten.  

Ich habe ausgerechnet, dass ich für meine Decke ca. 1200 Hexagons brauche.  Ja, wirklich so viele. Ich habe mehrfach nachgerechnet. Es beschleichen mich Zweifel
, ob da ein Jahr reicht. Aber wie ich gesehen habe, bin ich nicht die Einzige mit solch einem größenwahnsinnigen anspruchsvollen Projekt. Der Weg ist das Ziel, oder Mädels?!

Steffi hat zu jedem Zwischenbericht ein paar Fragen:  
Stoffreste erzählen oft Geschichten, tragen oft Erinnerungen. Was vernäht Ihr da eigentlich? Sind das Reste vom Lieblingsrock, vom Brautkleid, von der ersten Babyhose, vom Vorhang im Wohnzimmer, von Omas alter Bettwäsche oder von der missglückten Tasche?

Die Stoffe haben sich bei mir einfach angesammelt. Ich bin schon länger verrückt nach Stoffresten, habe welche bei Ebay ersteigert, im Hobbyschneiderinnen-Forum habe ich mal eine wunderbare Kiste gekauft,  meine nähende Schwester hat mir schon welche gegeben, im Amerika bestelle ich mir hin und wieder zur Belohnung ein paar Fat Quarter und einige nette Stückchen sind von lieben Bloggerinnen bei mir angekommen.  
Also eine bunte Mischung mit unterschiedlicher Herkunft - aber ohne Nostalgie und besonderen Erinnerungswert. Aber wer weiß? Auf der Suche nach farblich passenden Stoffen plündere ich vielleicht doch noch unsere Kleiderschränke :-)




 

Dienstag, 23. April 2013

Weiter geht`s!






Letzten Freitag hatte ich das Doodling für mich entdeckt. Und nach getaner Gartenarbeit saß ich am Wochenende  abends mit meinem Porzellan-Stift  auf dem Sofa und doodelte so vor mich hin.

Ich kann es nur wiederholen: es ist eine sehr entspannende Beschäftigung.

Zwei weiße Tassen hatte ich mal gekauft, um sie zu bemalen. Die beiden waren als Erste an der Reihe. Das größte Problem beim Zeichnen war der Stift: der Farbauftrag ist teilweise unregelmäßig. Mal kam ein dicker Tropfen - dann war die Farbe wieder sehr schwach.  Das Gute an dieser Farbe ist aber, dass man sie sie einfach wegwischen kann, egal ob gekleckert oder vermalt.

Kleiner Tip: Falls Ihr Euch nicht traut, gleich auf Porzellan zu zeichnen, nehmt doch einfach einen Stift und kritzelt einen Bogen Papier voll. Zur Inspiration auch mal bei Google nach "Doodling art" und ähnlichen Begriffen suchen - da gibt es so tolle Sachen zu bestaunen.

Jetzt trocknen die Becher noch an der Luft und kommen dann in den Ofen. Ich möchte mir diesmal sicher sein, dass die Farbe wirklich  hält.  Denn dass die Porzellanstifte trotz Versprechen auf der Verpackung auch nach 5 Tagen Trocknung nicht wasserfest sind, hatte ich bei unserem Kindergeburtstag schon erfahren müssen.

Da heute Dienstag ist, doodele ich jetzt mit meinen beiden Tassen zu Anke und dem Creadienstag rüber.





Nach den Tassen  probierte ich mich noch an einem alten Kännchen, das ich gerne als Vase für einzelne Rosenblüten nehme. (Auf der Collage seht Ihr ein "Vorher" Foto.) Um die vorhandenen Blumen kamen noch ein paar Kringel und Punkte. Mir gefällt der neue Look.
Da werde ich bestimmt noch ein paar andere alte Teile im Laufe der Zeit aufhübschen.  Vorher wird aber auch dieses Kännchen nach dem Trocknen der Farbe in den Ofen zum Einbrennen geschickt.

Das Kännchen ist heute mein Beitrag zum Upcycling-Dienstag

Freitag, 19. April 2013

Das Doodle-Ding






Eigentlich sollte es heute gar kein Post von mir geben. Ich habe in dieser Woche jede freie Minute im Garten verbracht. Es ist so viel zu tun! Keine Zeit für Bastelkram, keine Zeit zum Bloggen, keine Zeit für das Internet.

Eigentlich.

Uneigentlich kam ich heute nach Hause und wollte mir ein paar Minuten Ruhe bei einer Tasse Kaffee und einem Blick in die neue Burda-Style gönnen.  Da entdeckte ich die Doodles, holte mir Porzellan-Stift, eine weiße Vase und begann zu doodeln. Das  macht Spaß! Einfach irgendwelche Formen zeichnen, nicht lang Planen oder Grübeln, den Stift einfach laufen lassen.

 
10 Minuten später habe ich noch ein paar Helleborus orientalis aus dem Garten dazu geschnitten und so kam das Gäste-Bad fix zu einem Strauß, der auch zu später Stunde noch an Helga`s  Friday  Flowerday teilnehmen darf.

Nächste Woche werde ich die Zeichnung im Backofen einbrennen, denn bei meinem letzten Versuch mit Porzellanmalstiften hat die Farbe nicht wie versprochen nach dem Trocknen gehalten. Und dann besorge ich mir noch einen Stift mit dünnerer Mine. Das geht bestimmt noch besser.

Morgen geht es im Garten weiter. Der lange Winter hat deutliche Spuren hinterlassen. Seht es mir bitte nach, wenn ich deswegen zur Zeit kaum zum Kommentieren komme. 

 


 

 

 
 

Dienstag, 16. April 2013

Wabe in China




  


Da kommt das Kind neulich strahlend mit einem Gewinn von der Osterwiese nach Hause. (Osterwiese ist eine Art großer Rummel hier in Bremen.)

Der Gewinn entpuppte sich als ein Spielzeug "Made in China" mit Aufbauanleitung auf Chinesisch. 

Und zwar ausschließlich auf Chinesisch.
 
Ja, das sind so die kleinen Herausforderungen des Alltags, an denen man als Eltern nur wachsen kann. 

Die Anleitung war für mich zwar unverständlich, aber sie sah interessant aus. Darum habe ich sie aufgehoben. 

Dann sah ich letzte Woche den Beitrag von  Ute / Durbanvilledesign, der mich an eine Patchworkarbeit erinnerte. 
Da mein derzeitiges Patchworkprojekt aus Hexagons besteht, war plötzlich die Idee da, aus dem chinesischen Papier etwas ähnliches in Hexagonform zu machen. Kombiniert habe ich dazu die Innenseiten verschiedener Briefumschläge. Das sind teilweise interessante Muster und verschiedene Grautöne, die man gut miteinander kombinieren kann.



Ein kleiner roter Farbtupfer musste aber doch sein, bevor alles nur grau in grau daher kommt.




Der Lieblingsmann steht meiner Bastelei etwas kritisch gegenüber. Er hätte sich mehr Farbe gewünscht. Da der Rahmen aus dem Recyclinghof noch einen Zwillingsbruder hat, werde ich mir nun Gedanken über eine farbenfrohe Hexagon-Ergänzung machen. Vielleicht sollte ich die Rahmen noch streichen?


Fortsetzung folgt... 

Und bis es soweit ist, schicke ich mein Bild schon mal hinüber zu Nina und dem Upcycling-Dienstag und auch zum Creadienstag bei Anke.

Zum Schluss muss ich Euch unbedingt ein paar Neuzugänge zeigen. Für mein Patchworkprojekt habe ich mit Jennifer von Neunzehngrad Stoff getauscht. Ein  Briefumschlag mit buntem Inhalt so ganz nach meinem Geschmack kam hier am Samstag an. Vielen Dank dafür!  
Und dann war auch noch Stoffmarkt am Sonntag. Ganz bescheiden habe ich nicht meterweise eingekauft sondern 3 kleine bunte Tütchen mitgenommen.  (...und noch ein paar andere Kleinigkeiten, die ich Euch ganz sicher auch bald zeigen werde :-))


 

  

Freitag, 12. April 2013

Von Stöckchen und Federvieh






Schon seit Wochen bin ich damit beschäftigt aufzuräumen, auszusortieren, auszumisten.

Jetzt ist meine Näh- und Bastelecke dran und ich trenne mich von einigen Teilen, die ich mal zum Upcyceln aufgehoben oder am Wegesrand gesammelt habe. Eine kleine Tüte mit Treibholz fiel mir dabei in die Hände. Und eine große Menge gesammelter Federn. 




Und so entstand nach einer schönen Idee von Markus von Teacup-in-the-Garden eine Art Übertopf:

Blechdose umwickelt mit Papier, das vom großen amerikanischen Coffee-Shop kommt.
Gummiband herum, Stöckchen rein, Federn dazu und mit einem Streifen Stoff umwickeln. Ein bisschen in Form zupfen. 
Fertig.
Ich liebe so schnelle Deko-Ideen! 




Zur Ergänzung gab es weiße Fresien, die in einem ganz normalen Trinkglas in dem Übertopf stehen




Mein kleines Blumen-Arrangement ist damit fertig und mein Beitrag zu Holunderblütchens Flower-Friday.

Ein großes Dankeschön an Helga für`s wöchentliche Sammeln der Blütenpracht und an Markus für seine tägliche Dosis schöner Fotos und  Herzenswärme.



 


Dienstag, 9. April 2013

Reise in die Vergangenheit







Wenn man als Erwachsener nicht in der Stadt seiner Kindheit lebt, ist eine Reise in die Heimat auch eine kleine Reise in die Vergangenheit. 

Ich bin in Magdeburg aufgewachsen und freue mich immer sehr auf jede Reise nach Hause. Optimal ist es, wenn die Besuche bei Mama und Papa Zeit lassen für Fahrten durch die Stadt. So viel hat sich verändert - und so viel ist trotzdem noch geblieben.


Es gibt immer noch Optiker Duda in der Lübecker Straße, bei dem ich meine erste Brille bekommen habe.  Das war so ein komisches braunes Horngestell - vor ungefähr 35 Jahren. 


Und es gibt immer noch "Hans John Papier und Bürobedarf".  
In meiner Erinnerung ist es ein kleiner Laden mit meterhohen dunklen Holzregalen voller Papierschätze. Eine große Leiter auf Rollen war davor und Herr John persönlich kletterte hinauf um das Gewünschte zu holen.  In jedem Sommer fuhren wir kurz vor Beginn des neuen Schuljahres mit unserer Mama und einer langen Liste dorthin.  Der Laden war zu dieser Zeit meist voller Schulkinder und ihren Eltern. Alle verließen das Geschäft aufgeregt mit vollen Tüten. Für mich war das immer ein Fest! Als ich den ersten Band von Harry Potter gelesen habe, wo Harry ganz am Anfang seine Bücher bei "Flourish & Blotts" in der Winkelgasse einkauft, hatte ich sofort das Bild und das Gefühl dieser Einkäufe bei Herrn John vor mir.

In der Innenstadt gleich neben dem Rathaus hat noch ein anderer Laden die Zeiten überstanden. Ich weiß leider nicht den Namen, aber ich weiß, dass es dort schon früher Zigarren und besondere alkoholische Getränke gab. Also definitiv kein Laden für Kinder. Bei meinem Osterbesuch in Magdeburg kamen wir dort vorbei und ich wurde magisch angezogen von einem kleinen Tisch vor der Tür. Gegen eine Spende von 2 € konnte man dort leere Zigarrenschachteln aus Holz kaufen.  Kleine Holzkisten! Wer mag die nicht!

Natürlich ging ich hinein. Ich wurde sehr freundlich empfangen und suchte mir aus verschiedensten Modellen eine Kiste aus.  Zu Hause habe ich sie von den ganzen Aufklebern befreit; erst mit warmem Wasser und Bürste, dann mit Nagellackentferner.  Aus einem Flohmarktbuch mit Insekten habe ich ein paar Krabbeltiere ausgeschnitten und dann mit reichlich Decoupage aufgeklebt. Auch das Holz, das nicht beklebt wurde, habe ich mit einer Schicht Lack versehen. 



Die kleine Kiste hat jetzt einen schönen seidigen Glanz und wird künftig meine Armbanduhren beherbergen.  Und sie ist ein ganz besonderes Erinnerungsstück an Magdeburg.

Vielleicht gibt es bei Euch auch Läden, die leere Kisten abgeben? Fragen lohnt sich auf jeden Fall.  Zum Wegschmeißen sind sie viel zu schade und für Upcycling perfekt geeignet. Darum nehme ich damit auch teil bei Nina`s  Upcycling-Dienstag und dem Creadienstag bei Anke.

Zum Schluss möchte ich unbeding noch `rüberwinken zu Heike von ElbeGlück in Magdeburg und zu Danny von Villa Sonne im Herzen ganz in der Nähe.
Viele Grüße in die Heimat, Mädels!









Sonntag, 7. April 2013

Ein Jahr - eine Decke






Nachdem ich neulich diese kleine Decke genäht habe wurden mir zwei Dinge klar: erstens war es dringend notwendig meine Stoffe und die vielen kleinen Stoffreste zu sortieren und zweitens wollte ich unbedingt einen größeren Quilt aus meinen Resten nähen.

Aber nur wieder Quadrate aneinander zu nähen erschien mir langweilig. Darum gab ich mal "scraps" und "Quilt" bei google ein und tauchte ein paar Tage lang in die Bilderflut ab. In diesen Tagen hatte mein Quilt-Virus genug Zeit, sich zu entwickeln und zu wachsen. Es gab nun praktisch kein zurück mehr!

Aber für welche Variante sollte ich mich entscheiden?
"Value Quilts" fand ich toll. Hier gibt es schöne Beispiele und ein Tutorial.
Und wunderbare Hexagon-Quilts habe ich gefunden. Hier näht Jennifer an einem ganz besonderen Exemplar, auch Fräulein Spatz hat ein Hexagon-Projekt und ist damit schon richtig weit gekommen.



Und als ich vor lauter Inspiration schon ganz vernebelt im Hirn war, fand ich Steffis Blog Herzekleid und ihre Aktion "Ein Jahr - eine Decke"

Und ganz spontan habe ich beschlossen: Da mache ich mit!  
Ein Projekt ohne Eile, für nebenbei, zum Entschleunigen. Wenn man es genau betrachtet, sind dafür handgenähte Hexagon-Quilts die optimale Lösung.

Das erste Treffen der Teilnehmer an der Aktion ist zwar schon vorbei. Aber ich reihe mich einfach mal mit ein und beantworte Steffis Fragen:

 Erzählt doch mal, welches Projekt Ihr plant! Wie möchtet Ihr Eure Stoffe zusammen nähen - wild durcheinander, nach Farben oder nach Größe geordnet, in Quadraten, in Streifen, ganz gemischt....? Habt Ihr eigentlich schon Erfahrung im Patchworken oder ist das der erste Versuch? Habt Ihr ganz wichtige Tipps, die alle lesen sollten, bevor sie anfangen?

Dass es eine Hexagon-Decke werden soll habe ich ja schon erzählt. Der Vorteil ist für mich, dass ich in den nächsten Monaten damit auch draußen im Garten nähen kann, immer mal zwischendurch und eigentlich überall. Ich kann meine Hexagons sogar mit in den Urlaub nehmen. 
Die Größe soll ca. 2,00 x 1,40 werden. Die Hexis sollen je ca. 6 cm werden. Ja, das werden viele Teile!

Die Teile sollen dann nicht wild durcheinander vernäht werden sondern nach Farben sortiert - mit Farbverlauf. Die Inspiration daraus habe ich aus "Scrap Republic" von Emily Cier.  Ein richtig schönes buntes Buch!


 
Ein weiteres Buch, dass mit bei der Ideenfindung und Inspiration geholfen hat, ist "Sunday Morning Quilts" von Amanda Jean Nyberg und Cheryl Arkison. Hier geht es auch um das Vorsortieren der Stoffe nach Größe und Farbe. Es gibt viele schöne Reste-Quilts zu sehen. Und zwar in ganz verschiedenen Größen und Techniken. Es geht wirklich ausschließlich um Scraps in diesem Buch!




Darum habe ich zunächst damit begonnen, meine Stoffreste zu sortieren. In den Gläsern sind die kleinen Scraps, im Schrank ist alles, was mindestens 1 Fatquarter ist (also ca. 50 x 50 cm).
(Die Idee mit den Gläsern stammt übrigens auch aus "Sunday Morning Quilts".)




So kann ich auf einen Blick sehen, dass der rot/rosa/weiß-Bereich bei mir überdurchschnittlich gut vertreten ist. Am wenigsten habe ich in der lila-Abteilung.

Mein Plan ist es, die Papierschablonen für die Hexagons zu kopieren (hat jemand eine Idee, wo ich welche zum Ausdrucken finde?). Dann werde ich mich Farbe für Farbe durch die kleinen Stoffreste arbeiten: Hexagons zuschneiden, restliche Stoffe gleich weiter  zuschneiden in Quadrate (5 '') für ein anderes Projekt und die übrigen ganz kleinen Fitzelchen für eine Decoupage-Idee zur Seite packen.
Wenn dann irgendwann alles zu Hexagons geheftet ist, werde ich aus den größeren Stoffen im Schrank noch Nachschub produzieren. Aber bis dahin ist noch viel Zeit!

Ein paar Erfahrungen habe ich schon im Patchworken:
zum Beispiel hier, hier, hier. Und es liegen auch noch zwei unfertige Decken in meinem Schrank.   Aber alle Quilts sind relativ einfach gewesen, daher sehe ich mich auch noch als Anfänger und möchte gern ein etwas aufwändigeres Projekt angehen.   

Am 30.04. ist das nächste Treffen der Teilnehmer von "Ein Jahr - eine Decke" und ich bin selbst gespannt, was ich bis dahin zeigen kann.